Ergebnis einer klaren Strategie: Kehrenbürger helfen dort, wo die BSR nicht zuständig ist

Ich sage im­mer, der Er­folg fußt auf einer klaren Strategie. … Wir liefern gute Qua­li­tät und ar­bei­ten öko­lo­gisch. Und wir sind sozial nach in­nen und au­ßen.

Zum Beispiel? … ma­chen wir deutlich, dass wir ein Ber­li­ner Un­ter­neh­men für die Berliner sind. Das fängt bei den Klei­nen an. Unsere Umweltberater gehen in die Ki­tas, um bereits dort dafür zu werben, pfleglich mit der Stadt umzugehen. Wir un­ter­stüt­zen Sportvereine, weil Kinder, die dort aktiv sind, nicht auf der Stra­ße he­rum­hän­gen. Und wir haben unsere Keh­ren­bür­ger↵. WEITERLESEN »

Denkwerkstatt: Kulturelle Bildung in allen Bildungsbereichen vertiefen und verankern

“Darüber hinaus soll mehr Verantwortung und Eigenaktivität der Kinder und Jugendlichen im Rahmen der kulturellen Bildung gefördert werden. Sie sollen in Entscheidungsprozesse stärker einbezogen werden und auch gezielt mehr eigene kulturelle Angebote gestalten.” | Mehr lesen: Pressemitteilung↵ SenBJW, 24.09.2014

Standpunkt: Kommunen sind die Keimzelle einer vitalen Bürgergesellschaft

Marita Gerwin leitet zusammen mit Martin Polenz die Fachstelle Zukunft Alter der Stadt Arnsberg. Mit dem Konzept “Mehr Le­bens­qua­li­tät im Alter↵” reagiert die Fachstelle auf die veränderten Be­dürf­nisse des gesellschaftlichen Zusammenlebens als soziale Stadt für alle Generationen. 2010 gewann die Stadt Arnsberg den Deut­schen Engagementpreis↵ in der Kategorie “Politik & Ver­wal­tung”. | Zum Ge­spräch des Deutschen Engagementpreises mit der neuen Engagement-Botschafterin 2014↵ geht es hier WEITER↵

Nur Interesse aber kein (Zugangs)Wissen: Dann kann auch keine Beteiligung stattfinden

Heutzutage gibt es viele Möglichkeiten, sich am öf­fent­li­chen Leben zu beteiligen. Sei es privat, in Form von Nachbarschaftsvereinen oder Bür­ger­In­nen­ini­ti­a­ti­ven, mit der Teilnahme an lokalen Be­tei­li­gungs­pro­zes­sen oder durch Gemeinwesenarbeit.

Das Interesse meinerseits1 galt vor allem der informellen Par­ti­zi­pa­ti­on. Das heißt nicht nur an Volksabstimmungen, –be­fra­gun­gen oder Wahlen teilzunehmen, sondern sich aktiv am öffentlichen Leben zu beteiligen … Das Wissen über solche Möglichkeiten ist leider sehr gering. Der einzige Zu­gang zur Aktivität ist Interesse. Ist dieses nicht vorhanden WEITERLESEN »

  1. Rauchbüchl, Elisabeth, 2014: Regionale Verständigung. Die kommunikativen Herausforderungen für Prozesse der BürgerInnenbeteiligung. MA, Universität Wien, Publizistik- und Kommunikationswissenschaft – pdf 1,4 MB

Durch das Berliner jugendFORUM kommen junge Stimmen ins Parlament

Berliner jugendFORUM

Die Linke im Abgeordnetenhaus fordert Modernisierung des Berliner Petitionsgesetzes

“Das Gesetz über die Behandlung von Petitionen an das Abgeordnetenhaus von Berlin (Petitionsgesetz) vom 25. November 1969, zuletzt geändert am 6. Juli 2006, folgt bisher nur unzureichend der technischen, formalen sowie inhaltlichen Weiterentwicklung des demokratischen Gesamtprozesses der vergangenen Jahre.”

… schreibt die Fraktion in der Begründung ihres Antrags: “Der Wunsch nach partizipativer Entscheidungsfindung sei­tens der Berliner Bürgerinnen und Bürger” rücke den Fokus “zunehmend stärker auf die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen in­sti­tu­ti­o­nel­len und gesellschaftlichen Akteuren.”

Antrag & Begründung: Drucksache 17/1800↵ | Dazu weiter: Modernes Petitionsrecht auch für Berlin. 03.09.2016

5. Stadtforum zum Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030

Mit diesem fünften Stadtforum 2030↵ soll der Beteiligungsprozess zum Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030↵ abgeschlossen werden, teilt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt mit. Björn Böhning, Chef der Senatskanzlei, hat das letzte Wort:
Berlin auf dem Weg ins Jahr 2030: weltoffen, kreativ, zupackend
– so heißt der Schlußpunkt im Programm↵ – pdf 1,7 MB

Kardinal Woelki zur zivilgesellschaftlichen Rolle der Katholischen Kirche in Berlin

In einem Gespräch mit dem Kölner Stadt-Anzeiger, ebenfalls in der Druckausgabe der Berliner Zeitung vom Wochenende, hat sich der scheidende Berliner Erzbischof Kardinal Rainer Woelki auch zu seinen zivilgesellschaftlichen1 Erfahrungen in Berlin geäußert:

… Wir haben aus unseren Möglichkeiten eine Menge ge­macht. Durch unser soziales Engagement, unseren Einsatz für Flüchtlinge haben wir in Zusammenarbeit mit der evan­ge­li­schen Kirche viel zum sozialen Frieden in der Stadt bei­ge­tragen, wie ich finde. … WEITERLESEN »

  1. “In der internationalen sozialwissenschaftlichen Literatur besteht schon lange kein Zweifel mehr, daß auch Kirchen zur Zivilgesellschaft gehören. … In Deutschland ist diese Zuordnung jedoch nicht unumstritten … Bindungen unterstreichen die Zuordnung insbesondere der großen christlichen Volkskirchen zum Staatsbereich. Daß damit schwerwiegende Dilemmata verbunden sind, liegt auf der Hand. Dies ist in den Kirchen auch erkannt.” – heißt es zusammenfassend in einer aktuellen Studie Zivilgesellschaftliche Organisation Kirche? von Dr. Rupert Graf Strachwitz.