Das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011

Das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011
Ein weiterer engagementpolitischer Meilenstein für Berlin?!
Zweiter Runder Tisch 2011 zum Freiwilligen Engagement in Berlin

Datum: 14.06.2011
Ort: Abgeordnetenhaus von Berlin
Patin: Ülker Radziwill, MdA, SPD-Fraktion
Gast: Staatssekretärin Monika Helbig, Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund, Europabeauftragte und Beauftragte für Bürgerschaftliches Engagement

Aus der Einladung: „Das Internationale Jahr der Freiwilligen 2001 löste seinerzeit auch in Berlin viele engagementpolitische Entwicklungen aus. Die Runden Tische wur­den ins Leben gerufen, der Berliner Freiwilligentag, die „Berliner Charta zum Bürger­schaftlichen Engage­ment“ entstand, ebenso „aktiv in Berlin“ als Landesnetzwerk Bürger­schaftliches Engagement. Neue Formen freiwilligen Engagements kamen hinzu, zuletzt der Bundesfreiwilligendienst, Thema des ersten Runden Ti­sches 2011. Auch die klas­sischen Ehrenämter stehen in Zeiten raschen demo­grafischen Wan­dels vor Her­ausforderungen. Für welche Entwicklungen, Möglich­keiten freiwilliger Tätigkeit (in Berlin) markiert das Europäische Jahr der Freiwilli­gentätigkeit 2011 einen Meilen­stein, wo lauern Gefahren, wo gibt es neue Chan­cen, was steht an?“

Dokumentation:
Materialien: Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit (EU) ⇐ | Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit (DE) ⇐ | Internetlinks zum Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit ⇐
Fotogalerie: Einige Bildimpressionen vom Zweiten Runden Tisch 2011 ⇐ im Abgeordnetenhaus – eingefangen von Jo Rodejohann
Es diskutierten: Altun Aktürk | Christel Buschke | Jürgen Clausen | Diana Gevers | Monika Helbig | Ulrich Krüger | Rainer-Michael Lehmann | Werner Moritz | Ülker Radziwill | Christiane Richter | Carola Schaaf-Derichs (Moderation) | Dr. Gabriele Schlimper | Anneliese Scholl | Ulrika Zabel – an einem Tisch mit über 28 angemeldeten Teilnehmenden.
Bericht. Runde Tische 2011 zur Förderung des freiwilligen Engagements von Jo Rodejohann: Nachlesen online auf ISSUU ⇐ | Direkt zum Download – pdf, 4,54 MB ⇐

Zusammenfassend bleibt im Ergebnis dieser Runde festzuhalten, dass es offenbar große Spannungsfelder zwischen (europa)politischen Ansagen, auch zentralisierten, „nationalen“ Handlungs- und Aufgabenvorgaben und dem tagtäglichen Engagement vor Ort gibt: „Wir brauchen keine Vorschriften“, kein europäisches „Engagementregister“, um engagiert zu handeln, hieß es, von verkopften Zugängen war ebenso die Rede wie von den kleinen Schlüsseln für Engagement, die in persönlichen Begegnungen liegen, von Experten, die „niemanden“ erreichen, auch Ratlosigkeit wurde bekannt – und damit überaus deutlich, dass trotz aller unbestrittenen Fortschritte in der letzten Dekade die Förderung und weitere Entwicklung Freiwilligen Engagements in Berlin unverändert auch nach zehn Jahren der gemeinsamen Anstrengung, des gemeinsamen Gesprächs und Austauschs – am Tisch versammelt – bedarf. Um dafür einen guten Grund zu legen, nahm die Moderatorin die Anregung der Patin auf und fragte, ob in Berlin nicht so etwas wie eine Engagemententwicklungsbilanz, andernorts als hilfreich erprobt, einen engagierten Versuch wert sei.