Freiwillige und ehrenamtliche Tätigkeiten mit Entgelt: Tabu oder Chance ?

Freiwillige und ehrenamtliche Tätigkeiten mit Entgelt: Tabu oder Chance ?
Grauzonen nicht nur beim Bundesfreiwilligendienst
Zweiter Runder Tisch 2012 zum Freiwilligen Engagement in Berlin

Datum: 26.11.2012
Ort: Abgeordnetenhaus von Berlin
Pate: Sabine Bangert, MdA, Bündnis 90/Die Grünen

Aus der Einladung: Die begleitende Untersuchung zum Bundesfreiwilligendienst der Hertie School of Government in Berlin und des Heidelberger Centrums für soziale Investitionen und Innovationen beobachtet nach dem ersten Jahr, noch immer stehe „das Format vor der Herausforderung, sich zwischen den Polen Engagement und Erwerbsarbeit zu verorten“. Bei einer kürzlichen Tagung zu den Freiwilligensurveys wurde berichtet, dass Berlin bei den über 14-Jährigen gemeinsam mit Hamburg mit 11,1 % die Spitzenposition einnehme bei den freiwillig Engagierten, die ihre Tätigkeit lieber bezahlt sehen würden – mit steigender Tendenz. Gibt es engagement(politische) Bezüge im Programm BerlinArbeit oder in anderen Vorstellungen zu einem Dritten Arbeitsmarkt in Berlin mit seinen 70.000 schwer vermittelbaren Langzeitarbeitslosen? Können freiwillige und ehrenamtliche Tätigkeiten eine Brückenfunktion haben oder geht es um strikte Abgrenzung? Fragen, die nicht nur die Untersuchung zum Bundesfreiwilligendienst einmal mehr auf die Tagesordnung setzt.

Dokumentation:
Materialien: Einladung ⇐ | Anheier, Helmut K. [u.a.], 2012: Ein Jahr Bundesfreiwilligendienst. Erste Erkenntnisse einer begleitenden Untersuchung. Heidelberg, Berlin – pdf 1,1 MB | Grauzonen: Beispiel Bundesfreiwilligendienst – pdf 20 KB

Es diskutierten: Nalan Arkat | Tobias Baur | Sabine Bangert | Annemarie Freinik | Carola Gündel | Dr. Sonja Kudella | Antje Lange | Jo Rodejohann | Maria-Rita Rosenbaum | Carola Schaaf-Derichs | Alexander Spies | Peter Stawenow – an einem Tisch mit 26 Teilnehmenden.

Bericht. Runde Tische 2012 zur Förderung des freiwilligen Engagements von Jo Rodejohann: Nachlesen online auf ISSUU ⇐ | Direkt zum Download: Dokumentation ⇐ – pdf 2,6 MB